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Baustelle Kreuzung Bruggerstrasse/Wiesenstrasse

Informationen zur Verkehrssituation

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Martinsberg

Die Zu- und Ausfahrt in unser Quartier wird für längere Zeit mühsam sein, wenigstens für all jene, die die Einfahrt Wiesenstrasse benützen. Der Grund: Die Regionalwerke Baden reissen die Bruggerstrasse auf, um eine private Liegenschaft an das Fernwärme-Netz anzuschliessen.

Die Arbeiten beginnen am 29. Juni und sind Mitte Oktober fertig. Sie führen zu grossen Änderungen im Verkehr und belasten unser Quartier. 

Die wichtigsten Änderungen:

  • Die Lichtsignalanlage am Knoten Brugger/Wiesenstrasse wird ausser Betrieb genommen und zu den Hauptverkehrszeiten mittels Verkehrsdienst geregelt
  • Die Ein- resp. Ausfahrt in das Martinsbergquartier wird im Einbahnsystem geregelt.
  • Die Quartierzufahrt erfolgt für die Dauer der Arbeiten über die Barbara- resp. Mäderstrasse.
  • Die Einfahrt Wiesenstrasse ist ab diesem Zeitpunkt gesperrt und nur als Ausfahrt in die Bruggerstrasse nutzbar.

Im Zusammenhang mit der Baustelle hat der Vorstand des Quartiervereins der Bauleitung diverse Fragen gestellt. Hier die Antworten dazu:

Die Mäderstrasse und vor allem die Barbarastrasse sind schmale Quartierstrassen. Kommen die Fahrzeuge dort überhaupt durch?

Die örtlichen min. Durchfahrtsbreiten (ca. 3.50m Barbarastrasse / ca. 3.85 Mäderstrasse) sind ausreichend für grössere Fahrzeuge. Nach unserem Wissenstand werden die Strassenzüge auch durch die Kehricht- und Grünabfuhr problemlos befahren.

An der Barbara- und an der Mäderstrasse hat es Parkplätze, die zum Teil an Private vermietet sind (Barbarastrasse). Werden die Parkplätze aufgehoben? 

Eine Aufhebung von Parkplätzen an diesen beiden Strassen ist nicht vorgesehen. 

Es gibt Schwerverkehr, der in unser Quartier fahren muss, z. B. zum Gebäude Martinsberg. Wie regelt man die Durchfahrt solcher Fahrzeuge durch die beiden Quartierstrassen? Können sie überhaupt abbiegen an der St. Christoph-Strasse?

Wir sind uns bewusst, dass die Zufahrt für den Schwerverkehr (Lkw) über die Mäderstrasse erfolgen muss. Für die Einzelfahrzeuge ist das Manöver bei der St. Christoph-Strasse kein Problem. Wir verweisen auf die Kehricht- und Grünabfuhr.

Auf dem Trottoir entlang der Bruggerstrasse bewegen sich recht viele Menschen. Wenn nun andauernd Autos rechts abbiegen in die Brugger- und Mäderstrasse, entstehen gefährliche Situationen. Auch die Velofahrenden werden durch die Abbieger gefährdet sein. Es gibt eine Verkehrsreglung direkt auf dem Knoten. Gibt es auch eine Verkehrsregelung für die Barbara- und Mäderstrasse?

Nach Rücksprache mit der Stadtpolizei werden keine speziellen Verkehrsregelungsmassnahmen bei den beiden Einfahrten getroffen, da die Einlenker bereits heute als Zufahrten für den motorisierten Verkehr in das Quartiergebiet fungieren und nach den gängig nötigen Standards markiert resp. signalisiert sind. Grundsätzlich greift im vorliegenden Fall das ganz normale Strassenverkehrsgesetz, an das sich alle Verkehrsteilnehmer (motorisiert und nicht motorisiert) halten müssen.

Fährt man auf der Bruggerstrasse stadtauswärts, kann man während der Bauphase nicht mehr nach links in die Wiesenstrasse abbiegen. Wie kommt man am besten in unser Quartier, ohne abenteuerliche Wendemanöver machen zu müssen?

Nach Rücksprache mit der Stadtpolizei besteht aus Richtung Schlossbergtunnel kommend die Möglichkeit der Zufahrt via Stadtturmstrasse / Gartenstrasse. Während der Dauer der Arbeiten wird die Zufahrt toleriert. Das Fahrverbot ist für die Dauer der Bauarbeiten ausgesetzt resp. die Ausnahme für Anstösser wird erweitert. Die Stadtpolizei wird während der Bauzeit die Zufahrt via Stadtturmstrasse / Gartenstrasse / Martinsbergstrasse tolerieren und nicht büssen.

Die Vorgabe einer allgemein verträglichen Wendestrecke ist schwierig umzusetzen. Deshalb wird auf die Fähigkeit der Verkehrsteilnehmer vertraut, welche Tag täglich mit weiteren gleichartigen Verkehrssituationen konfrontiert werden und auch diese meistern. Wiederum greift auch in diesem Fall das ganz normale Strassenverkehrsgesetz, an das sich alle Verkehrsteilnehmer (motorisiert und nicht motorisiert) halten müssen.

Es kommt vor, dass sich Autos von der Einfahrt des Trafo-Parkhauses hinaus auf die Bruggerstrasse stauen. Diese wird dann total blockiert sein, weil der Linksabbieger gesperrt ist. 

In den Hauptverkehrszeiten wird die Trafo Ein-/Ausfahrt mit der Verkehrsreglung (Hauptverkehrszeit 07.00 – 19.00 Uhr) auf dem Knoten kein Problem sein. Bei der Umstellung von Signal zu Hand lässt sich eine kurzzeitige Unruhephase in der Anfangszeit nicht umgehen. Auf Dauer sind jedoch von Hand geregelte Kreuzung tendenziell sogar effizienter als Lichtsignalanlagen. Was das Oktoberfest (22.10. – 31.10.20) betrifft, so sollten die Bauarbeiten bis zu diesem Termin abgeschlossen sein. Sollten jedoch wider Erwarten die Arbeiten andauern, so werden wir für die Lösung dieses Problems die Verkehrsregelung des Knotens verlängern.

Wer aus der Wiesenstrasse auf die Bruggerstrasse fährt und stadteinwärts will, kann das nicht tun, weil das Rechtsabbiegen verboten ist. Wie soll man in die Stadt kommen?

Dieses Rechtsabbiegeverbot stadteinwärts gilt erst für die 2 Bauphase ab voraussichtlich Ende August. Während der Verkehrsregelung (Hauptverkehrszeit 07.00 – 19.00 Uhr) wird die beidseitige Ausfahrt möglich sein. Die Signalisation ist für die Zeiten ausserhalb der Handregelung gedacht. In dieser Zeit sind die beschränkten Abbiegemöglichkeiten aufgrund von eingeschränkten Sichtzonen angeordnet. Die Anordnung der Abbiegeverbote soll ebensolche brenzligen Situationen ausserhalb der Verkehrsregelung entgegenwirken.

Kann der Einbahnverkehr an der Martinsbergstrasse von der Wiesenstrasse her nicht aufgehoben werden, damit die Quartierausfahrt über die Gartenstrasse erfolgen kann?

Nach Rücksprache ist eine längerfristige Aufhebung des Einbahnverkehr nicht möglich. Im Bereich des Friedhofparks sind die Platzverhältnisse für das stetige Kreuzen von Fahrzeugen nicht gegeben. Die engen Platzverhältnisse führen zudem zu Rückstau innerhalb des Quartiers sowie auf den Einfahrtsstrecke, welcher sich nur mühsam auflöst und auch für die Schulwegroute nicht von Vorteil ist

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