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Schranken in der Gstühl-Unterführung

Im Oktober wurden in der Gstühl-Unterführung zwei Schranken angebracht. Viele von Euch, aber auch Bewohner der Allmend, welche diese Unterführung regelmässig als Zugang zur Innenstadt benützen, haben dies überrascht festgestellt. Diese Schranken verlangsamen den Verkehr – Fussgänger wie Velofahrer, und mit Veloanhängern (Kinder, Einkäufe) war ein Durchkommen fast nicht mehr möglich.

Der Quartierverein hat darauf eine Umfrage initiiert, in welcher sehr viele und auch sehr unterschiedliche Meinungen geäussert wurden – mehrheitlich negative, aber durchaus auch positive. Diese Ergebnisse wurden dem Stadtrat übermittelt mit der Bitte um Stellungnahme sowie einer gemeinsamen Besichtigung, in welcher eine Optimierung der für viele unbefriedigenden Situation angestrebt werden soll.

Stadtrat Matthias Gotter hat zugesagt, und so konnte am Freitag, 2. Oktober, vor Ort mit ihm sowie zwei Vertretern der Stadtpolizei geprüft werden, dass insbesondere das Problem mit Veloanhängern real ist und die Schranken den Durchfluss doch erheblich beeinträchtigen. Seitens Stadt wurde erklärt, dass die Schranken angebracht wurden, um teilweise viel zu schnell fahrende Velos auszubremsen und die Sicherheit zu erhöhen. Dafür wurde das Fahrverbot entfernt und damit die Durchfahrt legalisiert. Aufgrund der Erkenntnisse haben die Behördenverteter nun zugesagt, den Abstand um ca 50 cm zu vergrössern, was das Durchkommen für alle vereinfachen wird. Auch wurde zugesagt, künftig besser zu informieren, um solche Überraschungen und damit ausgelöste heftige Reaktionen zu vermeiden.

Der Quartierverein dankt Stadtrat Matthias Gotter und den Vertretern der Stadtpolizei für die Offenheit und Bereitschaft zur Verbesserung der Situation. Wir danken auch allen, die sich mit ihrer wertvollen Meinung in die Diskussion eingebracht haben